Anleitung zum SteriBase- Udate Version 4.30.001
Stand: 28.01.2014
Grundsätzliche Infos und Vorgehen:
Bitte lesen Sie diese Anleitung vor
Beginn der Update-Arbeiten vollständig durch. Eine Übersicht der Änderungen in 4.30.001
News in Kurzform
Wann müssen Sie dieses Update ausführen?
Dieses Update müssen Sie v.a. dann installieren, wenn Sie mit
SteriBase Rechnungen erstellen, die Sie über Lastschriften einziehen,
die nach dem neuen SEPA-Standard laufen sollen. Die Version erlaubt
nun die Verwaltung von Gläubiger-Indentifikations-Nummer, sowie IBAN und
BIC bei den eigenen und den Kundendaten.
Für Kunden können entsprechend auch Lastschriftmandatsreferenzen
verwaltet werden. Da die zwingende Verwendung von SEPA von zunächst
01.02.2014 auf den 01.08.2014 verschoben wurde, muss dieses Update also nicht zwingend bereits am 01.02.2014 sein.
Wenn Sie keine Lastschrift-Vorgänge haben, ist die Installation dieser
Version zunächst keineswegs zwingend.
Für das Update ist ein Voll-Setup vorgesehen. Genaue Vorgehensweise: Bitte halten Sie diese Reihenfolge ein! 1. Beenden Sie SteriBase an ALLEN Arbeitsplätzen.
2. An einem Arbeitsplatz (oder auf dem Terminal-Server) mit Windows-ADMIN-Rechten anmelden und SteriBase starten
(Melden Sie sich als Windows-ADMINISTRATOR auf dem Windows-System an.
Möglichst an einem neuerem, schnellen Rechner.)
3. Erstellen Sie eine Sicherung Ihrer aktuellen Pfadkonfiguration
Gehen Sie im SteriBase- Hauptmenü unter Datei
auf den Menüpunkt "Datenanbindung". Klicken Sie dann unten
links auf den Button "Konfig. als Datei abspeichern". Es erscheint ein "Speichern unter..."-Dialog, in dem Sie den
Speicherpfad
und einen Dateinamen wählen können.
4. Erstellen Sie eine am besten eine Sicherung Ihrer
Hauptdatenbank
Gehen Sie hierzu bitte in SteriBase unter
"Weitere" und klicken Sie auf den Button "Aktuelle Datenbank sichern". Es erscheint ein "Speichern unter..."-Dialog, in dem Sie den
Sicherungspfad frei wählen können. Wählen Sie hier einen Pfad außerhalb der SteriBase-Installation.
5. SteriBase-Version aktualisieren
Starten Sie das SteriBase-Setup, das Sie zuvor heruntergeladen haben.
(Auf Win7 und neuer am besten über die rechte Maustaste und "Als
Administrator ausführen" Nach dem Update des ersten Arbeitsplatzes,
starten Sie SteriBase Es erfolgt die Meldung, dass die Version der
Hauptdatenbank "low" ist und ein Update der Datenbank durchgeführt
werden muss.

Bestätigen Sie dies mit Ja (Achten Sie darauf, dass spätestens jetzt
keine anderen User mehr auf die SteriBase-DB zugreifen, also alle
anderen abgemeldet sind) Danach öffnet sich der
Datenbank-Updater:

Dort sehen Sie als Update "4.20.000 -> 4.30.000") Bitte kontrollieren
Sie den Pfad, den der Updater automatisch für Ihre Hauptdatenbank (aus
der Registry) ermittelt hat.
Dies muss der Pfad sein, der in SteriBase für Ihre Hauptdatenbank
eingetragen ist. (Bei einer Mehrplatzinstallation typischerweise ein
Server-Pfad/Laufwerk)
(Sie sehen diesen in SteriBase unter Datei/Datenanbindung) Ist der
Pfad richtig, klicken Sie auf "Start Update". Der Updater macht
zunächst eine Sicherung und einen Service der Datenbank. Dies wird also
einige Minuten dauern (v.a. bei großen Datenbanken). Während des
Updateverlaufs erhalten Sie eine Frage, wie SteriBase für die
Geschäftspartner, für die Sie als Zahlungsart "Lastschrift" hinterlegt
haben,
die Mandatsreferenz aufbauen/vergeben soll.

Da die Mandatsreferenz eindeutig sein muss, ist es unerlässlich, dass
diese sinnvoller Weise die GPID mit enthält.
Der Vorschlag von SteriBase ist "SB-[$GPID$]-1", wobei der Parameter [$GPID$]
als Platzhalter für die GPID des jeweiligen GP steht.
Wenn Sie ggf. nur die GPID als Mandatsreferenz eintragen möchten, die
geben Sie hier nur [$GPID$] ein bzw. andere Prä- und Suffixe.
Einträge, die nicht auch [$GPID$] enthalten, werden automatisch auf den
Standardeintrag SB-[$GPID$]-1 gesetzt! Für bestehende Bankverbindungen
rechnet Ihnen SteriBase aus BLZ und Kto-Nr. die IBAN aus
und versucht automatisch die BIC über die BLZ zu finden und einzutragen
- für alle GP und ohne Aufpreis ;-)
5a. Führen Sie die SteriBase-Aktualisierung ggf. analog an allen anderen
SteriBase-Arbeitsplätzen durch, an denen SteriBase lokal installiert ist
Der Datenbankupdater erscheint dann an den weiteren Arbeitsplätzen
nicht mehr, das Datenbankupdate bereits auf dem ersten Platz ausgeführt
wurde.
(Bei einer Installation auf einem Terminal-Server ist ohnehin nur eine
einzige Installation notwendig.)
6. Gläubiger-Ident-Nr eintragen und Bank-Daten prüfen.
Nach dem Update starten Sie SteriBase und wählen unter "Weitere" den
Punkt "Adressdaten (Eigene Adresse)".

Dort können Sie nun Ihre Gläubiger-Ident.-Nr eintragen sowie IBAN und
BIC prüfen.
7. Neuigkeiten in SteriBase bzgl. SEPA
Prüfen Sie exemplarisch ggf. einige GP, für die Sie Bankverbindungen
hinterlegt haben, bzw. bereits Lastschriften durchführen. Die
Bankdaten / SEPA-Daten sind nun auf ein eigenes Formular "gewandert".
Dies finden Sie in der GP-Pflege auf der Regsiterkarte "Detail Info"
über den Button "Bank-Daten..."


Hier finden Sie dann auch über die 3 Buttons alle Funktionen, um
zukünftig die neuen Daten zu verwalten und auch eine Mandatsreferenz zu
drucken. Die Mandatsreferenz ist ein Freitextfeld und Sie können hier
selbst auch Mandatsreferenzen eintragen, die Sie ggf. von einem Kunden
bereits eingeholt haben (z.B. über Ihre Offizin-Software),
so dass Sie in beiden Systemen letztlich die gleiche Mandatsreferenz
verwenden können. Wenn Sie nun in SteriBase für
Kunden Rechnungen generieren, für die als Zahlungsart eine der 3
möglichen Lastschriftarten hinterlegt ist,
so werden in der Rechnung nun entsprechend neue Felder gefüllt, die
bzgl. SEPA relevant sind. Auf dem Rechnungsformular findet sich nun
eine neue Registerkarte "Lastschrift", auf der diese Felder
untergebracht sind.

Wenn Sie eine Lastschrift-Rechnung drucken, so findet sich darauf nun
der sogenannte "Prenotification-Text" bzgl. der Lastschriftausführung.

Die Erstellung einer SEPA-Lastschriftsdatei erfolgt dann ganz analog dem
bisherigen Erstellen der DTA-Datei über den Exportdialog der Rechungen

Wählen Sie hier nun SEPA statt DTA Es erscheint dann der SEPA-Exporter
für die zuvor gewählten Rechnungen!

Sie können darin das Verzeichnis (nicht den Dateinamen) angeben, in das
die SEPA-Datei geschrieben werden soll. (in den Absender-Daten können
Sie Ihre Gläubiger-Ident.-Nr., IBAN, BIC, Absender-Name kontrollieren.
Die generierte Datei können Sie nun bei Ihrer Bank bzw. in der
Banking-Software einlesen. (Hinweis: Da es per Definition
nicht zulässig ist, dass B2B-Lastschriften und CORE-Lastschriften in der
gleichen SEPA-Nachrichtendatei gespeichert werden,
müssen Sie bitte ggf. 2 getrennt Exportvorgänge je nach Lastschrift-Art
vornehmen.) Wichtig: Fristen bzgl. Einreichung und
Ausführung: Da es bzgl. SEPA-Lastschriften nun eine Reihe von
Fristregeln gibt, müssen Sie bitte prüfen, ob die Zahlungsziele der
Rechnungen damit vereinbar sind.
Ggf. können Sie dazu die Zahlungsziel-Tage bei den Zahlungszielen
anpassen, bevor Sie die Rechnungen erstellen (Weitere / Auswahllisten /
Register Zahlungsbedingungen). Infos zu den Fristen finden Sie z.B.
hier (www.Bundesbank.de):
http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Standardartikel/Aufgaben/Unbarer_Zahlungsverkehr/die_sepa_lastschrift.html?nsc=true
Auszug:
SEPA-Basis-Lastschrift (SEPA
Core Direct Debit)
Gemäß den Regelwerken für die
SEPA-Basis-Lastschrift
müssen erstmalige Lastschriften fünf Tage vor Fälligkeit bei der
Zahlstelle vorliegen, darauf folgende Zahlungen hingegen mindestens zwei
Tage vor Fälligkeit. Die Vorlauffrist für einmalige Lastschriften
beträgt ebenfalls fünf Tage. Einer
SEPA-Basis-Lastschrift
kann innerhalb von acht Wochen nach Kontobelastung widersprochen werden,
so dass der Belastungsbetrag wieder gutgeschrieben wird. Bei einer nicht
autorisierten Zahlung, d.h. Einzug ohne
gültiges SEPA-Mandat,
kann der Zahler innerhalb von 13 Monaten nach Belastung die Erstattung
des Lastschriftbetrages verlangen.
Die Fristen können z.B. durch die Angaben in den AGB´s geändert
(verkürzt) werden.
Wichtig ist offenbar auch, dass bei der ersten Lastschrift eine längere
Frist gilt als bei den folgenden.
Für genaue Details dazu sprechen Sie bitte am besten mit Ihrer Hausbank. User-Rechnungsausdrucke: Falls
Sie für Ihren Rechnungsdruck nicht den in SteriBase fest integrierten
Ausdruck verwenden, sondern eine User-Spezial-Ausdruck haben, so muss
dieser auf jeden Fall bzgl. SEPA umprogrammiert werden.
Es wird zwar versucht, auch auf dem User-Ausdruck die Prenotifikation mit
auszugeben, aber selbst wenn diese korrekt sichtbar ist, greift diese
inhaltlich nicht immer auf die aktuellen Rechnungsdaten zu und kann
daher auf in Einzelfällen falsch werden. Bitte melden Sie sich also ggf.
bei der Hotline falls Sie mit User-Rechnungs-Ausdrucken arbeiten und
Lastschriften nutzen bzw. vor haben diese zu nutzen.
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