SteriBase-Handbuch

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Druckvorgänge

Um nun für die herzustellenden Zubereitungen die Druckvorgänge vorzunehmen, klicken Sie in der Auftragsübersicht auf die Schaltfläche "Liste als SnapShot".

Sie befinden sich direkt auf der Registerkarte "Drucken".

 

Markieren Sie zunächst die einzelnen Zubereitungspositionen oder lassen ALLE Positionen auf einmal vom System über die Schaltfläche "Alle selektieren" markieren.

Klicken Sie anschließend auf die entsprechende Schaltfläche des benötigten Ausdruckes.

Unabhängig davon, welche Art Ausdruck Sie wählen, öffnet sich zunächst ein Drucksteuerungsformular, welches folgendermaßen aufgebaut ist:

Druckdialog

 

Kategorie --> ausgewählter Ausdruck (Beispiel hier: Lieferschein)| nicht veränderbar in diesem Dialog

Typen anzeigen --> der Typ ALLE (Standard) listet alle zur Verfügung stehenden Ausdrücke auf, der Typ USER listet nur die speziell programmierten Ausdrücke auf (User-Spezial-Modul)

Ausdruck --> Auswahl des Ausdrucks durch Markierung und klicken auf die Schaltfläche "Drucken", User-Spezial-Module werden ganz oben gelistet
Über das Kontextmenü der Ausdrucke können Sie:
    a. ein bestimmtes Formular als Standard kennzeichnen. Somit wird dieses beim nächsten Druckvorgang automatisch markiert.
    b. bestimmte Formulare aus der Liste entfernen (um nur die Formulare anzuzeigen, die jeweils tatsächlich in Gebrauch sind. Die Option gilt jeweils lokal für eine Installation und ist durch Neuinstallation von SteriBase zunächst
        wieder aktiv).
    c. einem Ausdruck einen fixen Drucker zuordnen, der zwangsläufig NICHT der Standarddrucker sein muss.

 

Modus
    a. Vorschau --> es wird zunächst eine Druckvorschau angezeigt (dort können auch Drucker angesprochen werden, die nicht als Standarddrucker gekennzeichnet sind)
    b. Sofort drucken --> der ausgewählte Ausdruck wird sofort an dem Standarddrucker ausgedruckt

Sortieren nach --> hier können vier verschiedene Kriterien angegeben werden, wonach der Ausdruck sortiert werden soll. Dazu legen Sie aus der Auswahlliste einen Eintrag fest (z.B. Zub-ID). Das System setzt das Kennzeichen automatisch bei 2, um ein weiteres Kriterium auszuwählen (den bereits ausgewählten Eintrag einfach überschreiben) usw. Die Sortierung erfolgt in auf- oder absteigender Reihenfolge.

 

Start-Etikett --> legt fest, wie viele Etiketten von einem DinA 4-Bogen schon verbraucht sind

Kopien Etikett --> legt die Anzahl der Kopien fest

 

Dieser Druckdialog kann nach dem Drucken durch Aktivierung der Option "Soll das Drucksteuerungsformular nach Klick auf Drucken geschlossen werden" automatisch beendet werden. Ansonsten müssen Sie das Fenster über die Schaltfläche "Abbrechen" beenden.

 

Etiketten

In dem System stehen Ihnen folgende Standardetiketten zur Verfügung (klicken Sie auf einen Hyperlink, um sich das Etikett anzusehen):

 

Zubereitungs-Etiketten 2x 4 (ZWF 3660)

Zubereitungs-Etiketten 2x 6 (ZWF 3659)

Zubereitungs-Etiketten 3x 8 (ZWF 3658)

Zubereitungs-Etiketten 5x16 (ZWF 4732) mini

QL-550 Etiketten 62x99 (Brother QL-550 endlos)*

Ernährungs-Etiketten 1x2 (ZWF 3483)

Ernährungs-Etiketten 2x2 (ohne Details)

Defektur- Etiketten 3x8 (ZWF 3658)**

Defektur- Etiketten 5x16 (ZWF 4732)**

Doku- Etiketten 2x4 (ZWF 3660)

 

* Brother QL-550 Endlosetikettendrucker mit automatischer Schneidevorrichtung (Thermo- Direkt - Druckverfahren), Details zum Drucker finden Sie unter http://www.SteriBase .de/drucker.asp

** Defektur- Etiketten:
Diese Art von Etiketten eignet sich dafür "defekturartige" Herstellungen zu etikettieren (z.B. Herstellung von 20 identischen Heparin- Spritzen zu je 200 I.E. a 1ml in einem Ansatz). Es ist möglich, für mehrere identische Applikationen nur eine einzige Anforderung und Artikelzusammenstellung einzugeben und dennoch die korrekte Dosis / Volumen auf das Etikett zu drucken. Hierzu wird für den Etikettendruck nur eine einzelne Anforderung ausgewählt und im Druckdialog das Defektur- Etikett ausgewählt, das nach Start des Druckvorgangs dynamisch abfragt, für wie viele Applikationseinheiten die Dosis und das Volumen des Ansatzes ausgerechnet (dividiert) werden soll.
z.B. Ansatz = 4000 I.E. Heparin in 20ml -> auf 20 Appl.- Einheit -> 200 I.E. in 1ml auf dem Etikett.
Die Vorgabe für den "Anzahl Appl.-Einheiten-Dialog" ist die Anzahl der eingestellten Etiketten-Kopien.
(Achtung: Auf die richtige Eingabe der Appl.- Einheit ist genau zu achten; SteriBase kann nicht prüfen, ob die Eingabe korrekt und sinnvoll ist!)

 

Etiketten lassen sich auch aus anderen Formularen heraus ausdrucken:

A. Auftragsübersicht

- über ein "E" auf der Tastatur werden ALLE Mix-Nr. einer Zub-ID ausgedruckt
- über ein "e" auf der Tastatur wird NUR die AKTUELLE Mix-Nr. ausgedruckt

B. Auftragsformular

- auf der Registerkarte "Zubereitungen" befindet sich auf dem Reiter "Herstellungsdaten" die Schaltfläche "Etikett drucken"
- oben in der Menüleiste befinden sich die Funktion "DRUCKEN" und einzelne Schaltflächen zum Ausdrucken für die Etiketten

 

Packliste

In dem System können Sie sich Packlisten ausdrucken, Es sollten für die Zubereitungen mind. die Artikel zusammengestellt sein, um sinnvolle Packlisten zu erhalten.

Sind die Zubereitungen bereits dokumentiert, haben Sie die Möglichkeit eine Packliste aus der Dokumentation heraus, also nachträglich, auszudrucken.

a. Packliste aus Artikel-Zusammenstellung
b. Packliste aus Doku (nachträgliche Packliste

 

Lieferscheine

In dem System gibt es drei verschieden Lieferschein-Arten.

a. Lieferschein
b. Lieferschein kurz ( Seitenwechsel nach Stationen)
c. Lieferschein mit Lieferadresse

Der Lieferschein kurz (mit Seitenwechsel pro Station) zeigt in der Fußzeile stets den Namen der Station an. Dies ist bei mehrseitigen Lieferscheinen nützlich, auf denen die Station sonst nur auf der ersten Seite steht.

 

Liste der markieren Positionen

Dies ist eine Zubereitungsliste mit Angaben der Patientennamen und Auftragsdaten. Die Kriterien für diese Liste geben Sie in dem Formular AUFTRAEGE SUCHEN UND SELEKTIEREN ein.

Zusätzlich können Sie die Reihenfolge der Auflistung selbst bestimmen, indem Sie in dem Drucksteuerungsformular - siehe oben- Sortierkriterien eingeben.

 

Ernährungs- Protokoll

Sie können ein Ernährungs-Check-Protokoll ausdrucken.

Bewertung der abweichenden Werte:
--> + ( bis 10%)
--> ++ ( bis 33%)
--> +++ ( ab einer Überdosierung von 33%)

Ernährung Basis Artikel

In der Basis-Artikel-Liste haben Sie eine Übersicht der gewählten Basis-Artikel. Neben Mengenangaben nach Masse, Volumen und Dichte ist die genaue Artikelbezeichnung mit Charge gelistet.

 

Anforderung

Sie können nachdem Sie einen Auftrag mit Zubereitungspositionen angelegt haben, eine Anforderung für den Arzt ausdrucken, der dieses Formular dann unterschreiben kann.

 

Lieferadress-Etiketten

Sie können Adress-Etiketten in der ZWF-Größe 3660 drucken. Diese Liefer- Adress- Etiketten können Sie auch aus dem Auftragsformular heraus ausdrucken, siehe oben bei Etiketten.

 

Herstell-Anleitung

Abhängig davon, wie tatsächlich hergestellt wird, sind Herstell- Anleitungen in Papierform eine wichtige Ressource für die Produktion.

Es können zwei verschiedene Herstell-Anleitungen ausgedruckt werden. Es sollten für die Zubereitungen mind. die Artikel zusammengestellt sein, um sinnvolle Herstell-Anleitungen zu erhalten.

a. Herstell- Anleitung (mehrere je Seite) --> es werden Herstell- Informationen für mehrere Zubereitungen auf einer Seite ausgegeben
b. Herstell- Anleitung (je eine Seite/ Zub nach Patient) --> es werden pro Seite Herstell-Informationen für EINE Zubereitung mit den hinterlegten Herstell-Informationen aus dem Stoff und Therapie-Schema ausgegeben

 

Dokumentation

Die Zubereitungen sollten für diesen Ausdruck auch de facto dokumentiert sein, siehe unter Dokumentation.

Folgende Dokumentations- Ausdrucke lassen sich ausdrucken:

a. Dokumentation- Herstellung --> Doku- Ausdruck für Apotheken
b. Artikel- Chargen- Doku- Vorschlag (ohne Artikel- Zusammenstellung) --> es werden für die jeweilige Rezepturanforderung die für die Herstellung in Frage kommenden Artikel mit deren Lagerpositionen (Chargen) listet.
Auf dieser Liste können dann z.B. die verwendeten Chargen mit deren eingesetzter Menge erfasst werden und z.B. dann zu einem späteren Zeitpunkt im Programm dokumentiert werden.
c. Herstellungs- Protokoll (GMP)
d. Prüf- Protokoll (GMP)
e. Chargenfreigabe- Protokoll (GMP)
f. alle Protokolle (GMP) ..> es werden Herstellungs-, Prüf- und Chargenfreigabeprotokoll auf einmal ausgedruckt

 

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